DÄNEMARK [acht(sam) unterwegs auf Rømø] – Travel Guide

Warum nach Dänemark?

Impressionskonfetti© 

Rømø – deutsch Röm, dänische Wattenmeerinsel, endlose Strände, Reetdächer und Windmühlen, Hygge, entspannt und unaufgeregt, Schlamm an den Füßen, Wind im Haar und Matjes in der Hand, Glück aus der Fritteuse und Entspannung in den Dünen, Mönchsinsel und Krongut, Ebbe und Flut, Lakritz an jeder Ecke, Bauernhöfe und Fischerboote, schönste Heidelandschaft und das Softeis schlechthin, Kronen und Ören, catch of the day mit frittierten Sonnenstrahlen, Smørrebrød mit Lachs, Krabbensalat, Straßendamm Rømødæmningen, 40% Sand, Sylt’s dänische Nachbarinsel, Nordsee, befahrbare Sandstrände, imposante Dünenlandschaft und Wattenmeer, Inselliebe und Nordseesturm, Drachenglück und dänische Butterkekse, Wellhornschneckengehäuse, Krabbenkutter, Rømø-Krabben, handgemachte Pralinen, leckere Fischbrötchen und dänischer Hot Dog, Sauna, Whirlpool und Schwimmbad, gemütliche Stunden und Fischbuden, Windschutz und Wetter, Seehunde und Muscheln, Reiten, Radeln, Running, Surfen, Wattwanderungen, Austern-Safari, Fährfahrt nach Sylt, puderzuckerfeiner Sand… Lust auf Rømø? Hej! Hjertelig velkommen, med ud og oplev!

Acht(sam) fahren ans Meer

Gepackt. Getan. Zwei Autos, zwölf Wäschekörbe, acht Paar Gummistiefel, Bettwäsche, Handtücher und ein paar Flugdrachen. Von den Allgäuer Alpen bis zur salzigen Nordseeküste. Das Bergvolk fährt in den späten Herbstferien mal wieder ans Meer. „Watt wollt Ihr denn bitte im Spätherbst auf einer dänischen Insel?“ Na glücklich sein! Und zwar alle acht Menschlein – vier Kinder, vier Erwachsene. Der Plan: Kontrast, Entspannung, Ruhe, Spaß, viel von Catch of the day und möglichst viele kleine Glücksmomente. Das Resultat: Entschleunigung, leckere Fischgerichte, nur ein paar wenige Urlauber und eine große Menge an besonderen Erinnerungen für unsere zwei Marmeladengläser. Immer präsent: Hygge! Nein, kein IKEA-Bett, eine Lebenseinstellung. Die nehmen wir gerne an.

Hygge – das allgegenwärtige Lebensgefühl, Gemütlichkeit und Wohlbefinden

Hej! Flotter Morgenspaziergang, Sauna, duschen dann Eier mit Speck. Ausflug in die Plantage. Dann ab ins Strandbistro zum Fisch essen. Noch ein Softeis und dann mit dem Auto zum kilometerlangen Sandstrand fahren, in den Dünen liegen und die Sonne genießen, Flugdrachen steigen lassen. Und da sind sooo viele tolle Muscheln. Es gibt warmen Tee und dänische Butterkekse für alle. Der Wind bläst jetzt aber ganz schön.

Schnell zurück ins Haus, in der Sauna aufwärmen, eine Runde schwimmen und mit der ganzen Familie in den Whirlpool hüpfen. Noch ein Saunagang? Warum nicht?! Dann ist noch Zeit für eine Movie und die Vorbereitung des Abendessens. Draußen pfeift der Wind, sonst ist es so wunderbar still. Das Licht ist hier ganz besonders schön. Ruhe hinter’m Deich. Wärme und Gemütlichkeit. Hygge!

Das Wetter auf Rømø wechselt oft und bringt uns schöne Abwechslung. Von grauem Regenwetter und eiskaltem Seitenwind bis hin zu wolkenlosem Sonnenschein und warmen Windböen.


Zu Besuch bei Frau Nachbarin Sylt

Na, wenn die Nachbarinsel nur 4 km entfernt liegt, dann besuchen wir sie doch mal. Also kurz zurück nach Deutschland. In Zeiten von Corona nicht ganz unkompliziert, aber machbar. Hallo du Schöne! Sylt ist wirklich einzigartig, fast magisch. Der Geruch von Salz und Dünen, friesisch, maritim. Ineinander übergehende weiße Sandstrände, eine imposante Kliffküste, endlose Dünenlandschaften. Wir haben nur einen Tag Zeit, also entscheiden wir uns für den nördlichsten Zipfel Deutschlands: den Sylter Ellenbogen (Natur- und Vogelschutzgebiet komplett in Privatbesitz). Hier gibt es nur Leuchttürme, Seehunde, Zugvögel, freilaufende Schafe, Meeresgetier und ganz viel Sand…

Unsere Tipps!

Allgemein

Die Insel Rømø – watt’ne schöne Gegend! Südlichste dänische Wattenmeerinsel, flach wie ein Pfannkuchen, weite Sicht, kurze Wege, Watt und eine frische Meeresbrise. Liegt etwa 6 km südlich der Insel Mandø und knapp 4 km nördlich von Sylt. Ideale Atmosphäre um zu entspannen. (Im Herbst/Winter) ist die Insel eine Ruheoase. Anreise mit dem Auto über den mautfreien Rømø-Damm, keine Fähre, keine Extrakosten. Sympathische Landsleute, glückliche Menschen – Dänemark sei eines der glücklichsten Länder der Welt, sagt man. Landeswährung: Dänische Kronen. Kilometerbreite, befahrbare Sandstrände – alle öffentlich, frei zugänglich und kostenlos. Die Springflut bringt Sandnachschub von Sylt. Dänemark ist die älteste Monarchie der Welt und die Chefin ist eine Königin. Picknickplätze überall. Zwei Tankstellen, ein paar kleine Supermärkte und Läden. Toiletten sind gratis. Vielleicht hast du Glück und siehst die Sort Sol (schwarze Sonne) – ein Naturschauspiel im Frühjahr/Herbst – in großen Schwärmen fliegen Stare beeindruckende Formationen in der Abenddämmerung und es kann der Eindruck entstehen, dass die Sonne verdunkelt würde. Die Insel ist sehr gut geeignet für einen Urlaub mit dem Wohnmobil und Menschen mit Gehbehinderung. Die Dänen sind sehr humorvoll, bevorzugen sich zu duzen und lachen gern über sich selbst. Scandic-chic auf der ganzen Insel: Häuser, Möbel, Mode, Farben, Accessoires, Kunst und Architektur. Die Insel ist Wellness für die Augen.

Unterkunft

Die Insel bietet über tausend Ferienhäuser zur Auswahl. Von günstigen Budget-Ferienhäusern bis hin zum Luxus-Ferienhaus mit Pool, Sauna und Jacuzzi ist alles verfügbar (wenn man rechtzeitig bucht). Wir haben uns für ein sehr gut ausgestattetes Haus für zwei Familien entschieden und Kosten, Pflichten, Spaß und Entspannung geteilt. Die Unterkünfte auf der Insel sind im Vergleich zu anderen europäischen Ländern meistens sehr viel günstiger – vor allem im Herbst/Winter. Rømø, ein Eldorado für Ferienhausliebhaber:innen. Es gibt aber auch viele Ferienwohnungen und natürlich Campingplätze. Über Preis-Leistung kann man nicht meckern.

Achtung! Neben der Grundmiete für ein Ferienhaus fallen noch Verbrauchskosten für Strom an. Eventuell auch eine Leihgebühr für Bettwäsche/Handtücher. Die Endreinigung ist kostenpflichtig, kann aber auch selbst übernommen werden.

Essen | Trinken

  • Smørrebrød (Butterbrot)- kunstvoll und reich belegtes Butterbrot. Traditionelles (Mittag)essen der dänischen Küche. Räucherfisch, Krabben, Wurst und Käse kommen – liebevoll und bunt dekoriert und gewürzt – auf die kräftigen Brotscheiben, meist Roggenbrot.
  • StjerneskudSmørrebrød –  getoastetes Roggen-/Weißbrot mit knusprig gebratenen Schollenfilets, Krabben, Spargel, Salat und Mayonnaise.
  • Pandestekt Fisk – frischer Backfisch mit Kartoffeln/Pommes und Salat.

  • Hønsekødssuppe (Hühnersuppe) – würzige, klare Hühnerbrühe mit Gemüse, wie Karotten und Lauch und kleinen Schweine- oder Rindfleischklößchen.
  • Hotdogs vom Pølsevogn (Hot-Dog-Bude) – beliebtes Street Food und Teil der dänischen Kultur. Fluffiges Brötchen, Ketchup, Senf, Remoulade, Gurken, Röstzwiebeln, eingelegte Gurkenscheiben und der knallroten Wurst Røde Pølse.

  • Torsk – Dorsch mit Salzkartoffeln und Senfsauce.
  • Kanelsnegl – die beliebte Zimtschnecke. Gibt es in den meisten Bäckereien.

  • Butterkekse – dürfen bei einem authentischen Dänemarkurlaub nicht fehlen.
  • Lakritz – an jeder Ecke, in jeder Form. Die Dänen lieben das Süßholzkonfekt. Es gibt Eis, Kuchen, Bier, Mandeln und unzählige Variationen dieser würzigen Süßigkeit. Die besonders salzigen Sorten sind sehr beliebt. Man liebt es oder eben auch nicht.
  • Softis (Softeis) – das Eis gehört zum dänischen Lebensgefühl dazu. Eiswaffel mit 2-3 Sorten hausgemachtem Softeis, Fløde (Sahne), Guf (Eischnee und Zucker), Soße und Toppings wie Streusel, Drops oder Schokoladenüberzug. Das beste Eis Dänemarks 2019 gab es auf Rømø.
  • Vegane Küche – man findet auch moderne Gerichte mit einer Vielfalt an Zutaten.

  • Leckereien aus Gemüse, Fisch, Meeresfrüchten und Fleisch mit Zutaten aus dem Wattenmeer.
  • Pilzgerichte – Tagesgerichte mit frischen Pilzen von Rømø.

Tipp! Auf der Insel wachsen viele essbare Pilze. Wer sich auskennt, kann auch selbst damit kochen. Wir haben eine leckere Pasta gezaubert:

„Tak for mad“ – übliche Formel nach dem Essen („Danke für das Essen“)

Kulinarische Tipps!

  • Otto & Ani’s Fisk | Fisketeria – Havnepladsen 4, Havneby, Rømø
    Rømøs Fischgeschäft und Fischteria, nur einen Steinwurf von der Uferpromenade entfernt mit dem besten Blick auf Wasser und Fischerboote. Hier gibt es leckere Fischbrötchen, frischen/geräucherten Fisch, die guten Rømø-Krabben und eingelegten Hering/Matjes in köstlichen Marinaden. Man kann draußen und drinnen sitzen und Leckereien genießen, wie Lachs, Seezunge, Catch of the day – mit Brot, Salat oder Pommes, Fischbällchen, und so weiter.

  • Café Hattesgaard – Hattesvej 17, Rømø
    So ein schöner Ort. Zwischen Antiquitäten und Wattenmeer mit viel Liebe zum Detail. Ein Café auf zwei Etagen in einem wunderschönen weißes Haus mit Reetdach, einer Terrasse mit weißen Holzmöbeln und wunderbarer Dekoration. Viele Felle, Kissen, Kerzen und gemütliche Sitzmöglichkeiten. Der Hof zählt zu den ältesten Höfen der Insel. Früher über Generationen im Besitz von Kapitänen. Heute gibt es leckere, liebevoll dekorierte Kuchen, Torten, Snacks, Pralinen, Tee und Kaffee aus Stempelkannen. Absolut hyggelig. Achtung! Die Öffnungszeiten variieren.

Sehenswürdigkeiten

  • Wattenmeer – UNESCO-Weltnaturerbe.

  • Lakolk – der älteste Ferienort auf der Insel mit weiten Dünenlandschaften und wunderschönen Ferienhäusern in Meernähe.
  • Lakolk Strand – der wohl meistbesuchte und breiteste Sandstrand auf der Insel. Besteht aus feinem Sand und das Wasser ist sehr flach. Er ist mit dem Auto/Wohnmobil befahrbar und erstreckt sich bis zum Sønderstrand.

  • Sønderstrand – breiter Sandstrand. Mit dem Auto/Wohnmobil befahrbar. Viele Sportmöglichkeiten, wie zum Beispiel Kiten und Reiten.

Tipp! Prüfe den Tidekalender um vorab zu planen, um welche Uhrzeit das Meer zurückkommt.

  • Höchstbjerg – eine Erhebung von 18 m über dem Meeresspiegel. Spektakuläre Aussicht über die endlose Heidelandschaft. Weitblick bis zur Nordsee in Richtung Westen und über das Wattenmeer gen Osten. Nordseewind bläst dir dort den Kopf frei.
  • Stagebjerg – ein Hügel mit 18 m über dem Meeresspiegel. Liegt im Wald.
  • Spidsbjerg – noch eine Erhebung mit 18 m über dem Meeresspiegel – die höchste Düne in der Mitte der Insel. Es gibt ein paar wenige, niedrigere Nachbardünen und man hat einen tollen Blick über die Kirkeby Plantage.

  • Kirkeby Plantage – das größte zusammenhängende Forstgebiet der Insel. Vom Parkplatz am Havnebjergvej starten zwei Wanderwege: eine 2 km-Strecke (rote Route) mit dichtem Kieferbewuchs, Lichtungen mit kleinen Seen und Mooren und eine 4 km-Strecke (gelbe Route) über eine hohe Düne mit schöner Aussicht, vorbei am Spidsbjerg und der hübschesten Heidelandschaft der Insel.

  • Bekannte Wanderrouten: die Tvismark-Route (3 km), die Kirkeby-Tour (4 km) und die Vråby-Tour (3 km). Das Wegenetz rund um die Insel wird immer weiter ausgebaut. Es gibt Wanderkarten (Faltblatt) in Tourismus Büro/Naturcenter und Wandertafeln an den Parkplätzen.

  • Walknochen-Zaun – ja, ein Zaun aus Walknochen. Not macht erfinderisch. Früher wurden die Knochen als Baumaterial genutzt da Holz ein seltenes Gut auf der Insel war. Baumaterial und Brennstoffe konnten vor dem Bau des Damms nur mit Schiffen zur Insel gebracht werden.
  • Toftum – Ferienhaussiedlung auf der Nordseite. Gemütliches Plantagengebiet mit Wald. Schöne Ferienhäuser in ruhiger Umgebung.

  • Nationalmuseum Kommandørgården – Heimatmuseum in einem reetgedeckten Kommandörshof aus rotem Backstein mit bemalten Decken, holländischen Fliesen und vornehmer Einrichtung. In der Scheune ist eine Ausstellung über den Walfang mitsamt Wal-Skelett zu bestaunen. Dazu gehört auch die kleine Schule, die Toftum Skole.
  • Toftum Skole – einer der kleinsten Schulgebäude Dänemarks. Reetgedeckte Schule von 1784 mit nur einem Klassenzimmer in dem zweitweise bis zu 40 Kindern unterrichtet wurden. Die Schule liegt neben dem Hof und gehört auch zum Nationalmuseum.

  • Sankt Clemens Kirche – das Wahrzeichen der Insel, hell und friedlich. Zeugnis schwerer Zeiten und ein Ort der Hoffnung.
  • Bunker von Römö – 52 Bunker aus dem zweiten Weltkrieg. Viele sind bis heute gut erhalten. Geführte Touren möglich.
  • Wattenmeerzentrum – eine spannende Ausstellung für Kids und Erwachsene! Der Rundgang führt durch verschiedene Räume zu den Themen Gezeiten, Himmel, Leben im Wattenmeer, Zugrouten, Fernglas und so weiter. Der Rundgang dauert ca. 1 Stunde.
  • Naturcenter Tønnisgård – sehenswerte Ausstellung zum Thema Wattenmeer & Nordsee,. Es gibt ein Café und großes Angebot an Workshops, Touren und Aktivitäten.
  • Havneby – größter Ort von Rømø mit Fährhafen. Mit der Rømø-Sylt-Linie kann man die Insel Sylt mit dem PKW erreichen. Die Fähre verkehrt mehrmals täglich bis in den frühen Abend.

Ausflugstipps!

> Mit dem Auto über den Damm auf das dänische Festland nach Ribe

Ribe ist eine gemütliche Kleinstadt mit gut erhaltener Altstadt und beeindruckendem Dom. Ribe war einst der wichtigste dänische Nordsee-Hafen und ist die älteste Handelsstadt Dänemarks. Ideal für einen Stadtbummel.

> Mit dem Auto über den Damm auf das dänische Festland zum Marsk Tower

Eine Skulptur und Aussichtsturm aus Stahlstufen mit einer spektakulären Aussicht. 146 Stufen bis zur oberen Plattform mit Blick über die Marschlandschaft. Tolles Spiel von Farben, Formen, Land und Meer. Bei klarer Sicht kann man bis Rømø, Sylt und Ribe schauen. Ein Meisterwerk dänischer Architektur. Der Marsk Tower wurde von dem weltberühmten dänischen Architekturbüro Bjarke Ingels Group (BIG) entworfen. Wahrzeichen für die gesamte Marsch und die Gegend um Skærbæk. Kostenpflichtiger Eintritt.

> Mit dem Auto auf der Syltfähre von Rømø nach List auf die Nachbarinsel Sylt

Sylt ist die größte nordfriesische Insel, der nördlichste Teil Deutschlands. Ungewöhnliche Form, viele Gesichter und ein Mythos. Die Königin der Nordsee.

  • Rømø-Sylt-Linie – die Fähre SyltExpress pendelt mehrmals täglich bis in den frühen Abend zwischen Sylts Hafenstadt List und Rømø Havneby. Eine Minikreuzfahrt vorbei an Sandbänken. Mit ein wenig Glück kann man auch Seehunde und Robben sehen. Fahrtzeit: ca. 40 Minuten.

  • List (Insel Sylt) – Seebad im Norden der Insel. Nördlichste Gemeinde Deutschlands. Der Hafen ist der Mittelpunkt des Ortes: Erlebnispromenade, Spielplatz mit großem Schiff, Restaurants, Bistros und Fischbuden. Großes Angebot an Ausflugsfahrten ab Sylt (Piratenfahrt, Seehundbänke, Austernzucht, Krabbentour, Angelfahrt, etc.).

  • Gosch Sylt – die nördlichste Fischbude Deutschlands (Hafen List) – hier hat Jürgen Gosch mit einem Bauchladen den Fischverkauf in den 70ern gestartet.
  • Lister Ellenbogen (Insel Sylt) – nördlichster Punkt Sylts/Deutschlands. Knapp vier Kilometer von Rømø entfernt. Der Ellenbogen ist ein Vogel-/Naturschutzgebiet und in Privatbesitz. Schafe haben Vorfahrt. Mit dem Auto ist der Ellenbogen über eine mautpflichtige Straße zu erreichen. Für Fußgänger und Radler kostenfrei. Atemberaubende Natur, zwei Leuchttürme, lange Sandstrände, Ruhe und Frieden.

  • Sylter Wandervorschläge: die große Ellenbogen-Runde, die kleine Ellenbogen-Runde und die Lister Ausblicke.
  • Wassersport: Wind-/Kitesurfen, Wellenreiten und Stand-Up-Paddeln ist in mehreren Kiteschulen möglich. Wegen der starken Tiefenströmungen ist das Baden am Ellenbogen verboten!
  • Leuchtturm List-Ost (Ellenbogen) – das Leuchtfeuer List-Ost. Der Leuchtturm ist einer der vier funktionstüchtigen Leuchtfeuern auf Sylt. Beliebtes Ausflugsziel, legendäres Fotomotiv und weist Seefahrern noch immer den Weg. Eine Besichtigung ist nicht möglich.

Den Link zum ausführlichen Beitrag zum Sylter Ellenbogen findest du weiter unten.

Für Kinder

Rømø ist Hygge und Kinder mögen Hygge! Das Lebensgefühl sorgt für allgemeine Entspannung und Gelassenheit. Die Insel ist wohl ein Spielplatz für alle Altersstufen. Die Strände, der Wind und das Meer bieten sehr viele Möglichkeiten für Groß und Klein. Die Wege sind kurz und die Insel ist flach wie eine Flunder, also ideal für Touren mit dem Kinderwagen, Laufrad, Fahrrad und für leichte Wanderungen in abwechslungsreicher Umgebung. Es gibt das beste Softeis der Welt, die Strände sind breit, das Wasser sehr flach und angeblich gibt es auf der Insel die besten Pommes, die unsere Kinder je gegessen haben. Ein Summerhus in den Dünen mit Whirlpool, kleinem Schwimmbad, Sauna, Kicker, Billiard, Tischtennisplatte, Dart und großem TV ist nicht nur für die Kinder ein absolutes Highlight (nochmal zur Erinnerung: im Herbst/Winter sind die (Luxus)-Ferienhäuser sehr kostengünstig; für z.B. zwei Familien). Die Dänen haben viele Kinder und sie sind überall herzlich willkommen.

Achtung!

Mehr Meer und Wind machen sehr müde – nicht zu viel vornehmen und es lieber hygellig angehen. Wohlfühlfaktor: die passende Kleidung und Ausrüstung sind das A und O – nicht nur für die Kinder! Und zwar für Wind, Regen, Sand, Matsch, Wasser, Sonne und Wellnessvergnügen. Gummistiefel bzw. ein paar alte Schuhe für’s Watt sind zu empfehlen. Lebensmittel sind hochpreisiger, aber erschwinglich. Sinnvoll: Picknickdecke mit wasserfester Seite. Nicht an der Wasserkannte parken: Beim Abstellen auf dem befahrbaren Strand genau prüfen bis wohin das Wasser zurückkommt – nicht, dass nach einem längeren Spaziergang das Auto in der Flut treibt (wir haben es gesehen!). Bankkarten bzw. Dänische Kronen nicht vergessen. Vorsicht Rehe! Achtung, die Dänen haben alle gleichzeitig Schulferien. Es lohnt sich den Ferienkalender zu prüfen, denn Urlaub im eigenen Land ist sehr beliebt und die Strände sind dann entsprechend voll. Die Hauptsaison beginnt meist nach dem Mittsommerfest Ende Juni. Wir empfehlen noch davor oder eben erst im Herbst/Winter auf die Insel zu fahren. Die Strände wirken karibisch, die Wassertemperatur kann da allerdings nicht mithalten. Das Meer ist nichts für Frostbeulen. Bei Windempfindlichkeit sollte man immer ein Tuch/Schal in der Tasche haben. Sehr wichtig ist im Dänischen das Wörtchen „Tak“ (= danke). Man verwendet es um das deutsche „bitte, gerne“ auszudrücken und „danke“ zu sagen. „Tak, Tak“ hört man ständig und überall, sehr sympathisch und natürlich wirklich schön, wenn man es auch als Urlauber verwendet.

Summary

Stresskiller: die Insel Rømø! Mehr Hygge geht nicht. Dänemark ist so herrlich unaufgeregt und einfach schön. Die Landschaft und der immer präsente Scandic-chic sind Wellness für die Augen. Nach ein paar Stunden an der frischen Meeresluft entscheiden wir uns für Gemütlichkeit und entspannte Zerstreuung – erst im gemütlichen Café, dann im Summerhus. Draußen weht der nordische Wind, drinnen brennen schöne Kerzen, das Essen steht auf dem Herd, die Sauna heizt gerade hoch, Scrabble steht bereit und die Kreativwerkstatt auf dem Wohnzimmertisch ist vorbereitet. Viel Zeit für Familie und Freunde. Wir haben uns von der hyggeligen Mentalität gerne anstecken lassen. Der nächste Urlaub in Dänemark ist schon in Planung, die nächsten Ferienhäuser auf Beobachtung. Hach, und den Satz, den man in jeder Sprache kennen sollte: Jeg elsker dig!

Viel Spaß in Dänemark!

Die Previs

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